Aufgehängtes RadGanz im Gegenteil. 13 Prozent der Berliner nutzen inzwischen das Fahrrad als belieb-testes Fortbewegungsmittel, ein Plus von 2 Prozent gegenüber dem Jahr 2008. Tendenz steigend. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der TU Dresden, die alle fünf Jahre das Mobilitätsverhalten in deutschen Städten untersucht.

Berliner wahre Umweltfreunde

Vor gut zwei Wochen wurden die Ergebnisse von der Senatsverwaltung für Stadtentwick-lung präsentiert. Demnach lassen immer mehr Hauptstädter ihr Auto stehen und bevorzugen das Fahrrad, den öffentlichen Nahverkehr oder gehen lieber zu Fuß. Bei der letzten Befragung im Jahr 2008 war das Auto noch das beliebteste Fortbewegungsmittel.

Gut zu Fuß

Rund 380 km legten 31 Prozent der Berliner im Jahr 2013 zu Fuß zurück, 30 Prozent erledigten ihre Wege mit dem Auto, wohingegen 27 Prozent sich mit Bahn und Bus fortbewegten. Ganze 13 Prozent wählten zur Streckenbewältigung das Fahrrad. Damit ist Berlin die Stadt mit dem niedrigsten Autoverkehr in Deutschland.movie streaming

Mehr Menschen, mehr Verkehr

Leerer werden die Straßen aber deshalb nicht. Durch den stetigen Bevölkerungszuwachs steigen auch die Auto-Verkehrzzahlen, allerdings nur geringfügig. Mit einer Steigerung von 50 Prozent profitiert am meisten der Öffentliche Nahverkehr von den Neuberlinern, gefolgt vom Fußverkehr mit 25 Prozent und dem Radverkehr mit 20 Prozent.

Foto: Karin Kölker

 

 

 

 

 

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