Grünes gibt es auf Fuerteventura eher selten zu sehen. Die karge und bizarre Landschaft der kanarischen Insel gleicht schon fast der einer Wüste. Wie eine Oase dagegen wirkt das Tal Barranco de las Peñitas mit seinen vielen Palmen- und Feigenbäumen.
Das grüne Tal
Das fruchtbare Tal erstreckt sich südwestlich des Ortes Vega de Río Palmas im zentralen Bergland der Insel und zählt zu eine der interessantesten Naturgebiete und grünsten Landstriche des Eilands.

An dem kniehohen Stausee Presa de las Peñitas, der zu großen Teilen verlandet ist, hat sich ein Feuchtbiotop gebildet, das zahlreichen Wasservögeln eine Heimat bietet. Der Stausee war 1942 angelegt worden, um den kargen Boden zu bewässern.

Windrad

Heute pumpen die Landwirte das Grundwasser, das hier mehr als in anderen Gegenden der Insel verfügbar ist, mit Hilfe von Windrädern in die von Lehmmauern umgebenen Terassenfelder. Das macht dieses Tal so grün und sehenswert.

Terassenfelder1

Fotos: Karin Kölker

 

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