Grillparty

Wenn bei strahlendem Sonnenschein ganze Rauchschwaden über unsere Grünanlagen ziehen, dann ist die Grillsaison eröffnet. Gutes Wetter lockt Berliner scharenweise raus ins Freie oder in den nächstgelegenen Park, um die warmen Tage am Grillrost zu verbringen. Aber Vorsicht: Nicht überall im öffentlichen Raum darf gegrillt werden – sonst droht ein saftiges Bußgeld.

Grillen im Grünen

Einfach losziehen, Grill aufbauen und losbruzzeln geht nicht. Wer draußen eine Grillparty plant, sollte sich vorher erkundigen, wo und in welchen Parks gegrillt werden darf. Festgelegt wird dies von den jeweiligen Straßen- und Grünflächenämtern der einzelnen Bezirke. Spitzenreiter ist dabei Lichtenberg mit vier öffentlichen Grillplätzen, während Spandau mit einem Verbot des Freizeitvergnügens das Schlusslicht bildet.

Auf der Homepage der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt findet Ihr eine Übersichtskarte und Liste mit den Grillflächen in öffentlichen Grünanlagen sowie den Regeln, die Ihr beachten müsst. Ich persönlich finde die Infografik der Berliner Morgenpost von H. Anders sehr übersichtlich und aufschlussreich. Ausserdem weisen direkt vor Ort in den Parks Hinweisschilder auf ein Verbot oder erlaubtes Grillen hin.watch full Beauty and the Beast 2017 movie online

Auch hier darf gegrillt werden

Während der Öffnungszeiten stehen neuerdings auch auf dem Tempelhofer Feld drei ausgewiesene Grillflächen zur Verfügung. Im eigenen Garten und auf Privatgrundstücken ist das Grillen – solange es die Nachbarn nicht belästigt – ebenso erlaubt. Bevor der Grill auf dem Balkon angeschmiessen wird, sollte man vorher im Vertrag oder in der Haus-ordnung nachlesen, was erlaubt ist. Eine gesetzliche Regelung gibt es nicht.Grill im ParkBrandenburg ist das niederschlagsärmste Bundesland und da das Klima immer wärmer und trockener wird, besteht schon seit Jahren jedes Jahr im Sommer höchste Waldbrand-gefahr. Deshalb ist das Grillen sowohl in den Wäldern als auch am Waldrand strengstens verboten. Als Alternative bieten sich die oftmals schön gelegenen öffentlich verfügbaren Grillplätze an.

Das sagt die Senatsverwaltung

Wer seinen Grill mitbringt, muss ihn natürlich auch wieder mitnehmen. Gleiches gilt für den Abfall. Speisereste ziehen die Tiere an und auch Asche und Pappteller sollten mög-lichst nicht im Park entsorgt werden. Um Stichflammen zu vermeiden, sind Spiritus, Benzin sowie andere leicht brennbare Flüssigkeiten verboten. Lagerfeuer auf dem Rasen oder Kohle in einer Grube anzünden, ist strikt untersagt.

Zum Löschen der Grillkohle sollte man Sand oder eine Löschdecke statt Wasser ver-wenden und sicherstellen, dass die Glut erkaltet ist, bevor die Kohle in den Müll wandert. Schließlich ist jeder Grillmaster für mögliche Schäden haftbar. Wer außerhalb der ausgewiesenen Flächen grillt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld rechnen.

Grillen ohne Fleisch

Nicht nur Koteletts, Schnitzelspieße, Steaks und Spareribs auch Vegetarisches vom Rost macht Lust auf gemütliche Grillabende. Ob feurig-scharfe Maiskolben, würziger Schafs-käse oder ein mediterran-aromatisches Gemüsetürmchen, fleischloses Grillen wird immer beliebter. Gute Freunde, eisgekühlte Getränke und die richtige Musik sorgen dabei für einen gelungenen Abend.

 

Fotos: Karin Kölker

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