Heute wird groß und zünftig gefeiert. Mit viel Wodka, Livemusik und einem festlichen Buffet begehen Russen und Deutsche das russische „Alte Neujahrsfest“. Die Veranstal-tung ist komplett ausverkauft. Beliebt und berühmt aber ist das russische Restaurant Grüne Lampe für seinen sonntäglichen Kaviar-Brunch. Ich hab‘ mal gekostet.

MittagsbuffetMit seinem in grün-weiß gehaltenen Interieur macht es seinem Namen alle Ehre – das Resaturant Grüne Lampe, das seine Gäste jeden Sonntag mit einem üppigen Brunch-Buffet verwöhnt. Zum genussvollen Schlemmen verleitet eine reichhaltige Auswahl an russischen Vorspeisen, Salaten, Suppen und Nachspeisen.

Besonders der Lachskaviar von feinster Qualität verführt zum Kosten und ist eine Sünde Wert. Angenehm zart und kühl zergeht die Delikatesse auf der Zunge, die aromatisch, aber leicht salzig schmeckt. Nicht umsonst haben Gastro-Kritiker des Gault Millau die Grüne Lampe 2008 zum besten russischen Restaurant Deutschlands gewählt.

Es muss nicht immer Kaviar sein

Aber es muss ja nicht immer Kaviar sein. Wer es deftig und ein bisschen schärfer mag, sollte unbedingt die Soljanka probieren. Neben Borschtsch ist sie eines der beliebtesten Gerichte russischer Küche und gilt als typisches Resteessen. Alles, was vom Huhn bis zum Rind – Schweinefleisch ausgenommen – so anfällt, wird in den Eintopf reingepackt. Verfeinert wird die herzhafte, leckere Suppe mit Oliven, Salzgurken und Kapern.

Und wem so gar nicht nach Brunchen zumute ist, kann sich Tschebureki, sibirische Pelmeni, russische Wareniki-Teigtaschen oder die herzhafte Fischtorte „Hering im Pelzmantel“ à la carte servieren lassen. Als köstlichen Nachtisch empfehlen sich Blini – die dünnen Pfannkuchen – die je nach Geschmacksvorliebe mit verschiedenen Füllungen oder Aufstrichen wie Honig, Nutella, Konfitüre oder Schmand gereicht werden.

Wostok BrauseAber nicht nur die Speisekarte glänzt mit Vielfalt, auch die Auswahl an Getränken ist groß. Derzeit gilt Wostok als das Kultgetränk aus Russland. Verfeinert mit einem Hauch Eukalyptus und einer Prise Taigawurzel, schmeckt die Kräuterbrause nach Angaben des Herstellers wie ein klarer Morgen im russischen Tannenwald.

Benannt ist das Restaurant nach einem elitären Club in St. Peterburg, dem „Seljonaja Lampa“ („grüne Lampe“), in dem sich um 1820 Intellektuelle, Künstler und Literaten zum Debattieren und Essen trafen. Unter ihnen auch der berühmte Dichter Puschkin, dessen Lebensgeschichte sich in den Namen einiger Gerichte widerspiegelt. Guten Appetit!

 Fotos: Karin Kölker

Restaurant Grüne Lampe
Uhlandstraße 51
Wilmersdorf
10719 Berlin
grüne-lampe.de

Öffnungszeiten
Montag – Freitag
12:04 – ca. 22:00
Sa. So. und Feiertags
10:00 – ca. 22:00

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