Allee Heute ist der Internationale Tag des Baumes, der alljährlich im April mit Feierstunden und unzähligen Mitmachaktionen auf der ganzen Welt begangen wird. Vielerorts werden Bäume oder Setzlinge gepflanzt, um die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft ins Bewußtein zu rücken.

Die Idee geht auf den Amerikaner Julius Sterling Morton zurück, der Mitte des 19. Jahrhunderts im baumarmen Nebraska begann, sein Grundstück mit Bäumen zu bepflanzen. Überwältigt vom positiven Resultat seines Schaffens, beantragte der Journalist 1872 bei der Regierung von Nebraska die Arbor Day-Resolution, einen offiziellen Tag zum Bäumepflanzen.BäumeDaraufhin wurden mehr als eine Million Bäume in Nebraska gepflanzt, bis sich die Idee innerhalb von 20 Jahren in allen Bundesstaaten der USA verbreitete und als Gedenktag angenommen wurde. Aus diesem Grund beschloss 1951 auch die UNO, einen internationalen „Weltfesttag des Baumes“ einzuführen und mit Aktionen aktiv zu werden.

Der deutsche „Tag des Baumes“ wurde erstmals am 25. April 1952 begangen, als Bundespräsident Theodor Heuss im Bonner Hofgarten einen Ahorn pflanzte. Seitdem gilt dieser Tag als Offizieller „Baumfeiertag“ in Deutschland. Durch die zahlreichen Aktionen wuchsen im Laufe der Jahre auch bei uns unzählige Bäume.

In Berlin bietet die Initiative Tag des Baumes, ein Bündnis aus Berliner Entrepreneurs, Start-Ups und Vereinen zum heutigen „Feiertag“ ein umfangreiches Programm mit vielen Veranstaltungen für Groß und Klein in Neukölln, Mitte und Schöneberg an. Die Teilnahme erfolg gegen Spende.

Das Programm für den heutigen Tag findet Ihr hier.

Fotos: Karin Kölker/Die Fotos wurden nicht in Berlin aufgenommen.

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*

Kommentarlinks könnten nofollow frei sein.

Post Navigation