Teehaus im Englischen GartenFür Royal-Fans ist heute ein schwarzer Tag. Mit einem Sparziergang auf dem Pariser Platz haben sich Lizzy und ihr Gemahl Prinz Philip am Vormittag von Berlin verabschiedet. Damit der Trennungsschmerz nicht ganz so schwer fällt, empfiehlt sich ein Besuch zur Teatime im Teehaus im Englischen Garten. In diesem grünen Kleinod hatte die Queen einst bei ihrem ersten Staatsbesuch vor 50 Jahren eine amerikanische Roteiche aus dem Schlosspark Windsor gepflanzt.

TeehausTeatime im Teehaus

Das Teehaus ist der ideale Ort für einen klassischen Afternoon Tea ganz nach feiner Englischer Art. Besonders beliebt ist der traditionelle Nachmittagstee zwischen 16 Uhr und 17 Uhr auf der hauseigenen Terrasse. Vor allem die klassischen Scones mit Clotted Cream dürfen dabei nicht fehlen. Aber auch Shortbread, Früchtekuchen, Crumble, verschieden belegte Sandwiches oder Pie erfreuen sich bei wahren Englandkennern immer größerer kulinarischer Beliebtheit.BuchsbaumkugelFish & Chips im Biergarten

Wer es ein bisschen rustikaler mag, kann draußen im Biergarten neben Kaffee und Kuchen oder Brotspezialitäten auch Weißwürste, Brezel oder Fish & Chips wählen. Bier und Wein werden selbstverständlich auch serviert. 500 Menschen bietet der Außenbereich Platz, die Räumlichkeiten im Innern stehen rund 100 Gästen zur Verfügung. Für viel Licht und den Blick ins Grüne sorgt ein großes Panoramafenster in dem reetgedeckten Haus, das im Winter mit wohliger Kaminwärme beheizt wird.Teehaus drinnenGarten nach britischem Vorbildwatch film King Arthur: Legend of the Sword now

Nicht nur ganz nach britischem Vorbild auch mit komplett original britischer Botanik wurde der Englische Garten angelegt, der am 29. Mai 1952 von Berlins Regierendem Bürgermeister Ernst Reuter und dem britischen Außenminister Sir Anthony Eden feier-lich eröffnet wurde. Nachdem der britische Stadtkommandant General Geoffrey Bourne 1951 die Idee gehabt hatte, mit einem Park an die britisch-deutsche Zusammenarbeit während der Blockade zu erinnern, hatten die Briten spontan 5000 Pflanzen gespendet.Teehaus eingesäumt von BäumenEinige davon stammen aus dem Schlossgarten Windsor. King George VI., der Vater von Queen Elisabeth II, soll noch kurz vor seinem Tod 76 Bäume und Ziersträucher geschickt haben. Und als Lizzy vor 50 Jahren zu ihrem ersten umjubelten Staatsbesuch nach West-Berlin kam, legte sie selbst Hand an, um vor den Augen der Öffentlichkeit eine ameri-kanische Roteiche zu pflanzen, die heute immer noch steht. Englischer GartenGrüne Oase der Ruhe

Aus dem einstigen Setzling ist längst ein staatlicher Baum gewachsen, der in unmittel-barer Nähe des von hohem Schilf umgebenen Teiches steht und von dem Besucher aus einen wunderbaren Blick auf saftig grüne Wiesen und Sträucher haben. Gleich nebenan liegt der akkurat angelegte Englische Garten mit seinen wohlgepflegten Buchs-baumkugeln, kleinen Springbrunnen und rot-weißen Blütenprachten – eine grüne Oase der Ruhe und Entspannung mitten in der Stadt.Wiese vor dem Teehaus - Kopie

Teehaus im Englischen Garten
Mo – Fr ab 12.00 Uhr
Sa, So und Feiertag ab 10.00 Uhr
Altonaer Straße 2, im nordwestlichen Teil des Tiergartens
10557 Berlin
U-Bahnhof Hansaplatz oder S-Bahnhof Bellevue
www.teehaus-tiergarten.com

Fotos: Karin Kölker

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